|
Stereo 2/2005
/ Personal Service / DASK
Scheuring wiederholte die
Messungen einige Male, um sich ihrer Reproduzierbarkeit zu versichern
und begann danach die ersten Korrekturen in den DASK einzuprogrammieren.
Schlagartig wurde das Klangbild weniger aufdringlich und übersichtlicher,
sein räumliches Gefüge klarer.…..
Mit immer feineren
Korrekturen sorgte Scheuring, der betonte, dass ihm 90 Prozent Zufriedenheit
nicht reichen, für Homogenität
und Schmelz.
Der von Christian Wiegele bemängelte Rechtsdrall der Mittenabbildung
entpuppte sich als sehr frühe Reflexion des Plasma-Schirms.
Sie wurde durch behutsames Pegelabsenken der Oktave rund um ein Kilohertz
in 0,1 Dezibel-Schritten - ja die hört man- ausgeglichen,
bis Mercedes Soza wie festgenagelt zwischen den Lautsprechern stand.
So näherte man sich schließlich einem Ideal an, das sich
qualitativ deutlich vom Urzustand der Anlage entfernt hat.
Doch in Ergänzung zur reinen Lehre wünschte sich Frau Wiegele
noch ein Filter – bis zu acht lassen sich einprogrammieren und
jederzeit wieder aufrufen-, das ein bisschen mehr Punch und Impact etwa
der Musik der französischen Formation Air betont. Auch das wurde
im audiophilen Rahmen erfüllt.
Am Ende der erfolgreichen Session
waren alle zufrieden. Nie klang die Anlage besser. Dank DASK und des
genialen ASCENDO-Mess-Systems.
|
Hifi
& records Ausgabe 2/2004 (Test Raumakustikprozessor DASK-V)
.. Jawohl, Korrektur
der Hörraumakustik ist die allerwichtigste audiophile Disziplin
überhaupt! Da der Hörraum in der Regel nicht als solcher gebaut
ist und selbst dann noch üblen Einfluss auf über den Lautsprecher
gehörte Klangkonserven ausübt, muss er dringend digital geradegebogen
werden. Dann kommt lange nichts, und dann können wir von mir aus
über eine ordentliche Stromversorgung diskutieren, über neutrale
Verbindungskabel, ..... Wie will ich Dynamik, Klangfarbentreue oder
die räumliche Auflösung von Geräten beurteilen, wenn
der Raum in dem sich alles abspielt, die Dynamik abwürgt, die Klangfarben
verfälscht und die räumliche Auflösung der Aufnahme stärker
torpediert als jede noch so miese Komponente der Kette?
Ein nicht zu unterschätzender Nebeneffekt des nicht perfekten Hörraums
ist, dass Unsummen ausgegeben werden, um dessen akustische Mängel
mit ziemlich untauglichen Mitteln zu bekämpfen, zum Beispiel mit
Verbindungskabeln.
..... Für die Leistungsfähigkeit der Schwaben spricht im Vorfeld,
dass sie eine Profiline des Raumakustikprozessors fahren, also Studios
und Aufnahmeprojekte aller Art mit dieser Technik ausrüsten.
.. Je mehr altbekannte Aufnahmen von CD und LP ich höre,
desto stärker stabilisiert sich der Eindruck, dass der DASK-V ein
Könner seines Faches ist. Stets taucht man in die spezifische Aufnahmesituation
ein und hört einen von der Aufnahme zu Aufnahme unterschiedlichen
Raum. Schnell gewöhnt man sich an diesen überaus faszinierenden
Zustand, beim Prozess der Aufnahme dabei zu sein, Musik hautnah und
live zu erleben.
Dann, nach einer Woche, die Probe aufs Exempel. Erste Stufe: DASK-V
aus dem Signalweg nehmen. Katastrophe. Der Frequenzgang ist verbogen.
Die Musikertruppe auf der Bühne ist sich nicht mehr einig, wer
wo musiziert. Die Proportionen zwischen der Größe unterschiedlicher
Instrumente stimmen nicht mehr. Und die Klangfarben hängen schief.
Zweite Stufe: Sigtech in den Signalweg. Jetzt stimmt wieder alles. Dritte
Stufe: DASK-V ersetzt Sigtech. Und das hätte ich jetzt nicht erwartet.
Hörraumauflösung wie beim Sigtech, aber mit welcher Präzision
der ASCENDO Prozessor ans Werk geht! Ein Vorhang wird von der Bühne
weggezogen. Man atmen die Luft des Aufnahmeraumes. Alles ist klar, luzide
und Punktscharf definiert. The Winner is: DASK-V von ASCENDO. Gratulation.
|
Hörerlebnis
Heft 46 (Test Raumakustikprozessor DASK-V)
Wie soll Musik im eigenen Hörraum klingen? Diese Frage habe ich
mir schon unzählige Male gestellt. Ich bin mir sicher, sie beschäftigt
auch viele andere High Ender. Daher ist den Eigenschaften von Raum und
Akustik auch das Team von ASCENDO seit langer Zeit auf der Spur. Das
sind die gleichen Entwickler der grandios aussehenden und klingenden
Ausnahmelautsprecher, die schlicht System mit Zusatz der
Buchstaben E, K, Z, M benannt werden.
ASCENDO hält nämlich nicht nur bei der Konstruktion von Wandlern
hohe Kompetenz vor, sondern baut auch den Raumakustikprozessor DASK-V
mit integrierten AD/DA Wandler und Vorverstärker. Dieser Prozessor
erlaubt eine auf digital zu erzielendem Wege phasenneutrale Korrektur
tieffrequenter Raumakustik-Effekte, ebenso eine wandnahe Aufstellung
ohne akustische Einschränkung. Mit Hilfe des DASK V lässt
sich auch die Laufzeit an die individuellen Hörplatzbedingungen
anpassen.
..... Reflexionen, Nachhallzeiten, Überlagerungen von bestimmten
Frequenzbereichen im Hörraum beeinflussen also entscheidend den
Klang. Genau dort setzt ASCENDO mit seinem Raumakustikprozessor DASK
an.
..... Um nicht lange herum zu schreiben: der DASK-V klingt in den beschriebenen
Konfigurationen schlicht und einfach atemberaubend.
..... Ich meine damit nicht nur das der auf den Hörraum optimal
eingestellte DASK V ein breites und tiefes Klangbild erzeugen kann.
Er geht weiter. Er bildet Körper ab, macht ihre Einordnung in die
Umgebung klar, umgibt sie mit Luft und Plastizität. Die Aufnahmelokalitäten
werden hörbar, subtile Relationen von Klangkörpern zeigt er
genauso.
..... Gravierende Unterschiede höre ich auch im Tieftonbereich.
Die Bässe begeistern durch eine voluminöse Kraft. Trotz ihrer
hohen Dynamik klingen sie weder zu trocken, noch gehen sie mit einer
künstlichen Knalligkeit einher.
..... Mich hat diese Begegnung nachhaltig beeindruckt. Sie ist der lang
gesuchte Brückenschlag, der hilft, Wohnraumakustik und Anlage endlich
in Einklang zu bringen.
|
stereo
11/03 (Workshop mit Raumakustikprozessor DASK / DASK-V)
Doch was macht man im Bass?
Nun hat dort jeder Raum aufgrund seiner Dimensionen mehr oder weniger
ausgeprägte Moden Frequenzen, die stark überhöht
oder fast ausgelöscht werden. Der Raum der Bielefelder zeigte sich
in den Room-Tools Messungen zwar relativ unkritisch, doch als die Musik
amplitudenkorrigiert DASK-V entzerrte auf digitaler Ebene nur
unterhalb von etwa 700 Hz über ASCENDOs großes Lautsprechersystem
System M erklang, war die Wiedergabe im Vergleich zur unkorrigierten
Version erheblich offener, konturierter und stimmiger. Die Raumfehler
im Bassbereich hatten einen relativ verwaschenen, unausgeglichenen Eindruck
bei der Wiedergabe erzeugt.
Wir wiederholten den Versuch mit unterschiedlichsten Musikstücken.
Stets war die Wiedergabe mit der Korrektur deutlich aufgefächerter
und homogener.
Das erstaunliche: Die Unterschiede betrafen nicht allein die unteren
Lagen, auf die die Prozessor-Vorstufe einwirkte, sondern den gesamten
Frequenzbereich. Das Klangbild verbesserte sich um mindestens ein Klasse.
|
Studiomagazin
10/2003 (FIRBox 2/ Studioversion DASK
Vergleichstest Mastering-Equalizer)
Fest steht, dass wir es
mit ausschließlich hochwertigen Gerät zu tun hatten, die
auf ihrem Gebiet zur Spitzenklasse gehören und jeden Vergleichstest
auf den vorderen Plätzen bestreiten dürften.
..... Ich hatte aus purer Neugier einfach mal eine FIRBox/2 als Abhör-Korrektur-Entzerrer
mitgebracht, die von ASCENDO / DFM unter anderem auch in Kombination
mit der Mess- und Analyse-Software Room-Tools angeboten wird, um herauszufinden
ob ein FIR-Filter, das in diesem Fall eine Veränderung der Amplitude
bei gleich bleibender Phase ermöglicht, für Masteringzwecke
Sinn macht.
Durchgang 1 (Anhebung von
2,5 dB bei 12 kHz / Shelving oder Neigungsfilter)
Der K-Stereo-Prozessor war in der digitalen Fraktion zunächst der
angenehmste, weil er unauffällig aufhellte, ohne das man das Gefühl
einer wirklichen Filterung hatte. Die FIRBox/2, die eigentlich außer
Konkurrenz angetreten war, übertraf jedoch den K-Stereo-Prozessor
nochmals .....
Durchgang 2 (Anhebung von
2,5 dB bei 12 kHz / Glockenfilter)
..... Die FIRBox/2 klingt in diesem Durchgang im Vergleich zu allen
anderen digitalen Geräten sehr analog: schöne weiche Höhen,
nicht überzogen, keine spitzen Betonung, homogene Verbindung zu
den Mitten, eine gute Ruhe im Klang. Wirklich beeindruckend.
Durchgang 3 (4 kHz Shelving
Einstellung mit + 4dB Anhebung)
Der K-Stereo Prozessor hatte hier wieder zusammen mit der FIRBox/2 die
Nase bei den digitalen Geräten vorn.
Durchgang 4 (Absenkung von
-2,5 dB bei 1 kHz / Q=2)
..... Die FIRBox/2 klang auch in dieser Diziplin hervorragend.
..... Als eine Überraschungskandidaten würden Jürgen
Lusky und ich die FIRBox/2 bezeichnen, die sich als digitales Gerät
eine analoge Anstecknadel verdient hat, ..... Ein solches gerät
mit Echtzeitbedienung wurde nach unserem Eindruck ganz vorne in der
Liga digitaler Masteringentzerrer mitspielen.
|
Studiomagazin
6/2002 (Test Raumakustikmess- und Analysesoftware Room-Tools +
Raumakustikprozessor Fir-Box2)
Im Hochwertigen HiFi-Bereich,
laufen die FIR-Filter unter dem DASK-ASCENDO-Label, im Studiobereich
als DFM Produkt mit der Bezeichnung FIR-Box2, deren Softwarerechte
bei ASCENDO liegen und von DFM lizenziert werden. Über den Nutzen
der FIR-Filtertechnologie haben wir uns schon früher in diesem
Beitrag ein Bild gemacht. Die Annahme ein Raum könne so gebaut
werden, dass man ganz ohne elektronischen Eingriff auskommt, fällt
entweder in die Kategorie der Sage oder des unerschöpflichen Reichtums.
Ich will es nicht laut sagen aber bestimmte Raumprobleme können
preiswerter durch eine Korrekturentzerrung als durch eine extensive
und kostenintensive Baumaßnahme...
Ein Entzerrer, dessen Phase linear bleibt, bietet sich daher als alternative
Lösung an, denn dann bleiben Charakter und Gruppenlaufzeit eines
Lautsprechers erhalten. Mit der Kombination Room-Tools und FIR-Box2
lässt sich eine phasenlineare Korrekturentzerrung durchführen.
Alle wesentlichen akustischen Kenngrößen bekommt man durch
Auflösen des Messsignals praktisch auf dem silbernen Tablett serviert
und somit ist Room-Tools auch ein hervorragendes Instrument einer regelmäßigen
Qualitätskontrolle....
|
Audiophile
3/99 Test System M (MKI)
+ DASK (MKI)
Zuerst aber musste
die System M ohne digitale Hilfe zeigen, was in ihm steckt. Und das
war von den ersten Tönen schlichtweg so umwerfend, dass es mir
den Atem verschlug. Die ASCEDO spielte von Anfang an so homogen, dass
ich zunächst glaubte, einen reinrassigen Zwei-Wege-Lautprecher,
wie er von vielen Audiophilen bevorzugt wird , vor mir zu haben. Erst
die Mühelosigkeit, mit der die ASCENDO auch bei gewaltigen Crescendo-Einsätzen
eines Orchesters noch feinste dynamische Änderungen nachvollzog,
ließ mich im Verlauf dieser ersten Hörsession immer mehr
an Augen und Ohren zweifeln und machte mich so auf die Existenz des
im Gehäuse Inneren arbeitenden Tieftöners aufmerksam.
.... Diese Lebendigkeit,mit der das System M in jedem Frequenz- und
Lautstärkebereich feinste Details der Musik offenbarte, erzeugte
nicht nur bei mir eine Gänsehaut. Auch Joachim Pfeiffer, der nun
wirklich an allen High-End-Zuckerln dieser Welt naschen durfte und somit
als Prototyp des abgebrühten HiFi-Journalisten gelten mag, verlor
während der ersten Hörsession kurzfristig seine Sprache. Um
solches zu bewirken , mussten sich natürlich auch Räumlichkeit,
Musikalität und Homogenität auf absolut standesgemäßen
Niveau befinden, denn jeder kleiner Fehler hätte die vom System
M geschaffene Illusion wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen lassen.
Was sollte da noch zu verbessern sein, war die Frage, die sich mir unwillkürlich
aufdrängte.
Die war mit DASK in Stellung ASCENDO-Optimierung schnell
beantwortet. Trugen schon ohne DASK Korpus und Saiten eines akustischen
Basses zum Gesamtklangbild bei, bewirkte die Entzerrung eine zusätzliche
Fokusierung, vergleichbar den letzten Graden beim Scharfstellen eines
Teleobjektivs. ....Auch Stimmen profitierten klar nachvollziehbar von
der Entzerrung.
Was der ASCENDO DASK unter ungünstigeren Bedingungen als im optimierten
AUDIO-Hörraum oder an weniger guten Schallwandlern zu leisten vermag,
kann ich an dieser Stelle nur vermuten.
"Lautsprecher und Raumkorrektur-Prozessor sind auch getrennt einsetzbar
und markieren für ihren Preis das klanglich und technisch Machbare.
Zusammen sind sie ein Traum."
|
|